Die IGL nimmt öffentlich Stellung und distanziert sich von jeglicher Art Gewalt

Die Islamische Gemeinde Luzern (IGL) vertritt die Anliegen von Luzerner Musliminnen und Muslimen, indem sie die Ansprech- und Dialogpartnerin der Behörden, der Kirchen und der Öffentlichkeit ist. Wir stehen voll und ganz hinter den demokratischen und rechtsstaatlichen Einrichtungen der Schweiz, des Kantons Luzern und der Gemeinden, so wie diese in der schweizerischen Bundesverfassung und in der Verfassung des Kantons Luzern festgeschrieben sind. 

 

In der SonntagsZeitung vom 6. Oktober 2019 wurde der Artikel «Luzerner Imam: Notfalls schlägt man seine Frau» veröffentlicht. Aufgrund dieses Artikels sind mehrere Medienanfragen bei uns eingetroffen, zu welchen wir seitens IGL wörtlich wie folgt Stellung genommen haben: 

 

«Die IGL lehnt jegliche Art von Gewalt ab. Wir distanzieren wir uns von Predigten mit Aufruf zu Verbrechen und Gewalttätigkeit.»

 

«Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet und wir warten die Ermittlungen ab. Wir Muslime von der IGL setzen uns ausschliesslich für das friedliche Zusammenleben ein. Sollte sich ein Straftatbestand erhärten, werden wir uns öffentlich abgrenzen.»

 

«Die IGL leistet alle Arbeit auf Freiwilligenbasis, unentgeltlich und die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Die Integration in der Schweiz bzw. dem Kanton Luzern zu fördern, ist unser Ziel. Dabei stehen wir vor Herausforderungen der Professionalisierung: Beispielsweise empfehlen wir den Moscheen, Predigten im Vorfeld zu prüfen und diese mit Audioaufnahmen zu dokumentieren.»  

 

Petrit Alimi 

Präsident Islamische Gemeinde Luzern